Mikropsia bezieht sich auf die Mikrospie, eine Sehbeeinträchtigung, bei der Objekte kleiner wahrgenommen werden als sie in Wirklichkeit sind. Die unmerklichsten Elemente dringen nach und nach in den Klangraum ein, und umgekehrt. Punkte werden zu Linien, indem sie polyphone Texturen weben und so das Verhältnis zwischen diskret und kontinuierlich hinterfragen, was sich auch in der zeitlichen Organisation des Werks widerspiegelt.


