In-octavo wie das Falten eines gleichen Objekts in acht Teile, die zwei Seiten eines einzigen Elements gegenüberstellen und Interferenzen erzeugen. Eine Reflexion darüber, was die Singularität oder die Pluralität eines Klangkörpers und die der musikalischen Phrase ausmacht. Der Vorschlag ist hier der eines Kaleidoskops der Instrumentalklangfarben, durch das eine Duplikation von zwei musikalischen Elementen erfolgt, als ob sich die Tinte spiegelbildlich auf andere Flächen ausgebreitet hätte.
In-octavo wie eine Referenz an die Welt des Druckwesens und damit an die Mechanisierung der Sprachverbreitung. Ein Kampfplatz, auf dem der unaufhörliche Rhythmus allgegenwärtig wird und das poetische Feld ergreift, das gerade im Spiel ist ; die Idee einer unausweichlichen und programmierten Ausbreitung auf alle dann vorhandenen Elemente.