In-quarto ist eine Anspielung auf die Welt des Druckwesens und darauf, wie ein Werk durch sukzessives Falten von Papierbögen entsteht. In gleicher Weise wird das Instrumentalensemble hier ein einzigartiges und singuläres Objekt erzeugen, das eine Faltung seiner selbst darstellt, mit der Idee von Reproduktion und Rückwirkung. Andererseits arbeitet das Werk an der Dualität, die zwischen dem mechanischen Aspekt der Presse und dem Inhalt, den sie anschließend liefert, bestehen kann. Die eigentliche Frage ist die Porosität zwischen einem poetischen Material und dem mechanischen Erscheinungsbild seines Realisierungsträgers.